Sicherheit und Videotechnik

Wenn es um das Thema Sicherheit geht, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, Objekte und Bereiche zu sichern, zu überwachen und zu kontrollieren.

Viele Unternehmen kombinieren verschiedene Arten miteinander. Eine ausgeklügelte Technik von Sicherheitsschlössern und Videokameras kann sehr viel bringen. Die Kameras sind meist sehr klein und auf schwenkbaren Stativen angebracht. Je nach Einsatzgebiet der Kamera wird das Bild live auf einen Monitor übertragen oder aufgezeichnet. Natürlich ist auch beides parallel zueinander möglich. Durch die ansteigende Kriminalität, die Gewaltbereitschaft einiger Bürger und Ereignisse, wie der 11 September 2001 sind die Sicherheitsmaßnahmen gerade in öffentlichen Gebäuden, wie zum Beispiel Banken, Bahnhöfen und Flughäfen, aber auch in Botschaften etc. verschärft worden.
Sehr prägnant, auch durch einige schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit, ist die Überwachung in England. Die Videotechnik wird dort mehr und mehr angewandt. Schon allein London besitzt mehr als 1500 Kameras, die die Mautüberwachung regeln. In ganz England sollen ca. fünf Millionen Kameras eingesetzt sein, die die Überwachung regeln. In England wird ein System eingesetzt, welches verschiedenen Institutionen den Zugriff auf diese Kameras ermöglicht. So ist man also unter ständiger Beobachtung. Big Brother ist real geworden. Sicherheit hin oder her, aber ist es denn wirklich hilfreich, wenn Menschenmassen mit Kameras beobachtet werden, herauszubekommen, wer da vielleicht gerade eine Straftat begeht? Denn verhindern kann man diese nicht und ob man den Täter im Endeffekt zu fassen bekommt, sei auch dahingestellt. Fühlt sich die Bevölkerung denn wirklich sicherer oder einfach nur beobachtet, denn unter Bewachung zu stehen, ist ein Eindringen in die Privatsphäre. Auch in Deutschland gibt es Orte, an denen Videotechnik zur Videoüberwachung eingesetzt wird. Auch hier ist die Kriminalitätsrate sehr hoch.

Autor: Torsten Maue - torsten.maue@gmail.com

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