Prepaid Handy Karten

Viele Kunden nutzen eine Prepaid Karte mit dem Anbieter ab, weil sie oftmals der korrekten Abrechnung von Gesprächseinheiten nicht so ganz trauen.

Über ein Monat, wo normalerweise bei Postpaid-Verträgen die Rechnung angesammelt wird, lassen sich einzelne Gespräche oftmals nicht mehr ganz nachvollziehen. Somit ist die Gefahr groß, dass die Anbieter mal den einen oder anderen Euro dazurechnen, den man tatsächlich gar nicht vertelefoniert hat. Man kann dies dann nicht mehr nachweisen. Selbst bei der Einzelauflistung der Telefongespräche kann man nicht mehr mit Sicherheit nachvollziehen, ob man beispielsweise am 13. des letzten Monats wirklich mit Herrn Mustermann telefoniert hatte.

Als Kunde erhält man am Monatsende die Telefonrechnung, die man dann zu bezahlen hat. Bei Prepaid Karten weiß der Kunde ganz genau, wann er mit wem telefoniert hat, und kann gleich nach einem Telefonat den aktuellen Kontostand der Karte abrufen. Somit ist die vollste Kostenkontrolle bei Prepaid Karten gewährleistet. Bei Prepaid Karten gibt es auch keine monatliche Grundgebühr oder einen monatlichen Mindestumsatz. Stattdessen sind dafür die berechneten Einheiten teuerer als bei normalen Verträgen. Wer also nicht sehr viel telefoniert, und sein Handy nur ab und zu zum SMS senden verwendet, für den zahlt sich eine Prepaid Handykarte mit Sicherheit aus.

Denn, wenn die Karte einmal aufgeladen ist, hat er bis zu 12 oder sogar 24 Monate Zeit, das Guthaben zu verbrauchen. Erst dann verfällt der restliche Betrag. Die einzelnen Prepaid Karten der Handyanbieter sind „CallYa“ von Vodafone, Xtra von der Telekom also D1, sowie Free & Easy von E-plus und Loop von O2. Darüber hinaus gibt es noch von weiteren Billiganbieter Prepaid Karten, die zum Beispiel bei Tchibo, Schlecker, Aldi usw. zu erhalten sind. Wer also nicht viel telefoniert, und immer genau wissen will, welche Kosten er beim Telefonieren mit dem Handy hat, der ist mit einer Prepaid Karte bestens bedient. Wem es allerdings wichtig ist, dass er überall und immer mit seinem Mobiltelefon telefonieren kann, dem wird eher angeraten, einen normalen 24-monatigen Vertrag mit einem Anbieter der für ihn besten Konditionen abzuschließen. Denn natürlich kann man davon ausgehen dass die erhaltene Handyrechnung in der Regel stimmig ist, Fehler können überall passieren, doch die auf der Handyrechnung befindlichen Gespräche wird man mit Sicherheit auch geführt haben.

Alexander Bertram - artikel@netnut.de

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