Mit einem Kartendrucker Kosten senken
Dienstausweise, in Form von Plastikkarten, werden in immer mehr Bereichen der Arbeit oder des täglichen Lebens eingesetzt. Selbstverständlich gibt es Möglichkeiten, sich von darauf spezialisierten Unternehmen Ausweiskarten anfertigen zu lassen, jedoch wird ein solches Vorgehen auf Dauer sehr kostspielig.
Eine kostengünstigere Variante der Ausweiserstellung sind Kartendrucker (engl. Card printer). Einer einmaligen Investition, je nach Ausstattung und Qualität des Gerätes, stehen geringe Folgekosten und Möglichkeiten der eigenen Kartenherstellung gegenüber. Der Einstiegspreis eines Kartendruckers, oder auch Chipkartendruckers, liegt bei ca. 1000 EUR (Stand Mai 2008), passende Kartenrohlinge sind bereits für 11 Euro/Cent zu haben.
Mit solch einem Kartendrucker lassen sich alle denkbaren Kartenlayouts drucken. Zusätzlich können z.B. Magnetsreifen oder Chips auf der Karte programmiert werden. Doch nicht nur für Unternehmen mit Dienstausweisen ist ein Kartendrucker lohnend. So lassen sich beispielsweise auch Eintrittskarten und Besuchertickets rasch und einfach erstellen.
Der Weltmarktführer Zebra bietet für jeden Anwendungsbereich Kartendrucker an, andere Hersteller solcher Geräte sind z.B IDP oder Datacard. Mit allen Kartendruckern lassen sich einseitige farbige Plastikkarten drucken. Die dabei erzielten Druckgeschwindigkeiten variieren natürlich von Gerät zu Gerät. Zusätzlich Chipkodierstationen, mit denen sich Chipkarten bzw. Smart Cards kodieren lassen, RFID-Module, zur Erstellung von kontaktlosen Smartcards oder Magnetstreifenkodierer sind optionale Baugruppen, die in einigen der Plastikkartendrucker Verwendung finden oder nachgerüstet werden können. Möglichkeiten Mifare und Legic Karten während eines Druckvorganges zu kodieren erhöhen nochmals den Mehrwert eines solchen Chipkartendruckes. RFID-Farbbandtechnologien erleichtern das Handling der Chipkartendrucker deutlich indem selbstständig funktionierende Farbbanderkennung, Farbbandausrichtung und Farbbandenderkennung implementiert sind
Standardsoftware, etwa die Software cardfive von nfive ermöglichen das einfache und schnelle Erstellen von individuellen Kartenlayouts. Bei dieser Software stehen dem Nutzer einige hilfreiche und schnell erlernbare Funktionen zur Verfügung, mit denen sich Ausweise effektiv erstellen lassen. Zusätzlich Plug-In’s, so zum Beispiel ein Zusatzmodul welches automatisch Gesichter in einem Foto erkennen kann, erleichtern das Erstellen von Foto-ID Karten.
Zusammenfassend läßt sich sagen, dass ein guter Kartendrucker wegen seiner unkomplizierten und sehr schnellen Bedienung, der individuellen Möglichkeiten des Kartendrucks, sowie der nachhaltigen Kostensenkung, eine empfehlenswerte Investition darstellt.
Alexander Ismar, hipcat@gmx.net