Kampfsportart „Hu-Long-Do“

Der Name Name der Kampfsportart „Hu-Long-Do“ hat seine Wurzeln in der chinesischen Mythologie. Dort steht der Tiger (chin. Hu) für Tapferkeit, geschmeidige Bewegungen und Muskelkraft.

Er ist ein geborener Jäger und Krieger. Scheu in seinem Auftreten, doch in die Enge getrieben kennt er keine Furcht und kämpft für sich und für seinesgleichen mit wilder Entschlossenheit, Verwegenheit und unerschöpflicher Kraft. Den Tiger streichelt man nicht, sondern man achtet ihn. Der Tiger besitzt jedoch nicht nur Mut und Energie, sondern auch Einfallsreichtum und ist als großer Kämpfer nicht nur gefürchtet, sondern auch sensibel und gefühlsbetont. Er liebt ein ereignisreiches, aufregendes und leidenschaftliches Leben. In der chinesischen Mythologie symbolisiert der Tiger somit die äußere (Muskel-)Kraft, das Yin, die Kampftechniken. Der Drache (chin. Lung) schäumt vor Gesundheit, Kraft und Energie. Er ist ein stolzes Wesen, intelligent, eigensinnig, zäh und großzügig. Sein Streben nach Vollkommenheit zwingt ihn dazu, an sich selbst und seine Umwelt hohe Anforderungen zu stellen. Er ist das Sinnbild für Harmonie, Rechtschaffenheit und Langlebigkeit - der geborene Sieger.

Der Drache symbolisiert in der chinesischen Mythologie nicht nur alle erstrebenswerten Eigenschaften, sondern dient als Zeichen für die Inneren Kräfte, die Harmonie, das Yang, die inneren Kampfkünste – das Qi. Somit stehen der Tiger und der Drache in direktem Gegensatz zueinander. Der Kämpfer und der Friedfertige. Die Muskelkraft und die innere Energie. Das Yin und Yang. Yin und Yang sind somit auch im Aufbau des ganzen Kampfkunstsystems zu finden.

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