Heilfasten und dessen Gruende
Viele Menschen sehen in einer Fastenkur die ideale Ergänzung zu einem ohnehin gesunden Leben, wird doch hier der Magen-Darm-Trakt deutlich gereinigt.
Während man früher aus religiösen Gründen gefastet hat, macht man dies heutzutage eher aus gesundheitlichen Gründen. Das normale Heilfasten geht über eine Dauer von 4 Wochen, wobei man in den ersten 3 Wochen, je nach Art der Kur, fast oder ganz auf feste Nahrungsmittel verzichtet. In der letzten Woche wird die Ernährung mit fester Nahrung langsam wieder gesteigert.
Wenn man über solch einen Zeitraum fastet, sollte man dies möglichst unter ärztlicher Aufsicht tun. Beispielsweise Schwangere, stillende Mütter, Diabetiker, Bluter oder Herzpatienten sollten auf eine Fastenkur verzichten.
Beim Fasten geht es darum, den Stoffwechsel neu aufzubauen und das Immunsystem zu stärken. Das heißt, dass der Körper entschlackt und von Schadstoffen, die durch die Umwelt aufgenommen werden, befreit werden soll. Diese werden im Körper gelöst und durch die vermehrte Flüssigkeitsaufnahme ausgeschwemmt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass der Körper auf angelagerte Fettreserven zurückgreifen muss und diese nach und nach aufbraucht, was einen Gewichtsverlust zur Folge hat. Zudem wird die Durchblutung verbessert. Viele chronische Krankheiten können dazu gelindert werden.
Doch die Fastenkur wirkt sich nicht nur positiv auf den Körper an sich aus sondern auch auf die Psyche. An den ersten zwei bis drei Tagen wird man zwar erst einmal in eine eher depressive oder lethargische Gemütslage fallen, doch schon nach einigen Tagen steigt die Anzahl der Glückshormone und man wirkt durchaus gelassener und fröhlicher.
Unerlässlich für einen gesundheitlich positiven Erfolg des Fastens sind die Vorbereitungstage und auch das so genannte Fastenbrechen mit einer langsamen Rückkehr zu festen Nahrungsmitteln. Diese muss besonders langsam erfolgen, da der Körper sonst schnell überfordert wäre.
Autor: Sandra Müller
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