Ethische Regeln für die Suchmaschinenoptimierung

Auch für die Suchmaschinenoptimierung gibt es ethische Grundsätze.

Dabei ist alles verpönt, was Websites weit vorne in den Trefferlisten von Suchmaschinen platziert, obwohl sie für die jeweils gesuchten Inhalte oder Themen gar nicht relevant sind. Die Betreiber versuchen, ein derartiges Suchmaschinen – Spamming nach Möglichkeit zu unterbinden. Wenn ein Suchmaschinenbetreiber solche Manipulationen bemerkt, hat dies in der Regel zur Folge, dass die betreffende Seite zunächst einmal vom Index genommen und also in den Suchergebnissen nicht mehr angezeigt wird. Das ist sogar schon renommierten Unternehmen passiert. Diese reagieren normalerweise sofort und verändern die beanstandeten Inhalte, um dann möglichst schnell wieder von der Suchmaschine akzeptiert zu werden. Anders ist das bei notorischen Spammern. Meist sind es Seiten mit Inhalten, die eigentlich kaum freiwillig gesucht werden. Diese Betreiber versuchen dann immer weiter, neue Lücken in den Suchroutinen der Suchmaschinen aufzudecken, um sich wieder einen vorderen Platz in der Trefferliste zu ergattern. Sie erscheinen dann bei Themen, die mit ihrem Inhalt eigentlich gar nichts zu tun haben, in der Hoffnung, dass doch der eine oder andere auf ihnen verweilt und sich weiter umsieht. In einer ethisch einwandfreien Suchmaschinenoptimierung sind derartige Praktiken natürlich tabu. Agenturen, die eine seriöse Optimierung von Internetpräsenzen anbieten, bemühen sich, die ethischen Regeln der Suchmaschinenbetreiber zu befolgen. Denn sie sollen ihren Kunden ja eine gute Positionierung verschaffen, so dass die wiederum möglichst viele Benutzer anlocken können. Da wäre es außerordentlich kontraproduktiv, wenn die Site durch die Suchmaschinenbetreiber geächtet würde und von den Trefferlisten verschwände. Also müssen alle Möglichkeiten, die sich zur Verbesserung der Präsenz in den Suchergebnissen bieten, ausgeschöpft werden. Gleichzeitig ist immer zu beachten, dass die Regeln eingehalten werden, um einer Abstrafung zu entgehen. Bei jedem Regelverstoß besteht die Möglichkeit, dass eine Website in den Suchergebnissen herabgestuft wird, das ist noch die mildere Strafe, oder dass sie sogar ganz aus dem Index der Suchmaschine gestrichen wird.

Susan Mueller - ralf-richter1@gmx.de

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