Die Schiffsbeteiligung

Wenn man heute von einer Schiffsbeteiligung spricht, meint man hier eine Form der Kapitalanlage, in die - in Deutschland zumindest – heute sehr häufig investiert wird.

Allerdings nur, wenn man es sich aufgrund seiner finanziellen Situation erlauben kann, sein Kapital 10 bis 25 Jahre lang zu binden, denn so lange ist die durchschnittliche Laufzeit dieser längerfristigen Geldanlage. Die Schiffsbeteilungen haben dabei den Vorteil, dass es sich bei diesem Investitionsobjekt um keinen sogenannten „Blind Pool“ handelt. Das heißt, das konkrete Investitionsobjekt – sprich ein Einzelschiff, ob nun Container-, Tankerschiff oder gar Passagierschiff – steht von vorneherein fest. Bei einer Schiffsbeteiligung handelt es sich dabei um einen sogenannten geschlossenen Fonds. Diese Investition ist dabei zwar mit großen Risiken verbunden, aber auch mit Chancen und zwar in Hinsicht auf eine hohe Rendite. Der Kapitalanleger hat dabei keinen Anspruch auf eine feste Verzinsung seiner Einlage. Auch der Rückzahlungstermin ist nicht fest fixiert.

Die Schiffsbeteiligung kann im ernsten Falle sogar auch einen Totalverlust der Beteiligung zur Folge haben. Wem irgendwann das finanzielle Risiko zu hoch wird, der hatte früher keinerlei Chancen „auszusteigen“. Heute hingegen ist es so, dass ein sich gerade im Aufbau befindlicher Zweitmarkt für geschlossene Fonds einem Investor die Möglichkeit bietet, seine Schiffsbeteiligung jemand anderem anzubieten.

Melanie Stein - melanie@trendmile.com

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