Der Roman Weltenwanderer
Weltenwanderer ist ein Roman von Poul Anderson. Die Geschichte des Romans beginnt in naher Zukunft in der Dank astronomischer Beobachtungen ein Antrieb der an das Licht annähernde Geschwindigkeiten erreichen kann. Im weiteren wird geschildert wie die ersten Sternfahrer Erfahrungen sammeln und sich durch den durchaus logischen Effekt den der Antrieb hat langsam vom der restlichen Gesellschaft abgrenzen.
Der Effekt des Antrieb ist im Grunde genommen relativistisch: Während einer Reise über Lichtjahresdistanzen vergeht für die Händler, Forscher oder Passagiere je nach Qualität des Antriebs Wochen oder Monate da sie sich mit relativistischer Geschwindigkeit bewegen vergeht außerhalb des Schiffs die Zeit die es eben benötigt um mit nahezu c die Strecken zu überwinden und das sind in den meisten Fällen Jahre im zweistelligen Bereich. Diejenigen die solche Reisen unternehmen “überspringen” praktisch Jahre und müssen sich in einer nicht immer zum Besseren veränderten Welt zurechtfinden.
Dies und somit Ausschnitte der Entwicklung auf den Kolonieplaneten aber v.a. auf der Erde werden bis zur Hälfte des Buch episodenhaft erzählt. Im Haupthandlungstrang begleiten wir jedoch eine Handvoll Forscher auf eine Reise zu den Astronomischen Phänomenen die als Vorlage für den Lichtantrieb dienten um die Zivilisation die diese hervorgerufen haben muss zu kontaktieren und zu erforschen. Die Fremden sind 5000 Lichtjahre entfernt was bedeutet das für die Expeditionsmitglieder etwa ein Jahr Flugzeit vergeht in der Normal-Raum-Zeit jedoch bis nach der Rückkehr 10000 Jahre vergangen sein werden, dementsprechend besteht die Crew auch aus Idealisten bzw aus Personen die Schwierigkeiten haben und ganz schnell verschwinden mussten, alles Freiwillige - wenn auch nicht alle glücklich mit der Situation sind. Auf dem Weg zur “Corviki-Zivilisation” wie es auf der Erde benannt wurde bemerken sie aus Sternensystemen die beinahe auf dem Weg liegen Signale und besuchen diese deshalb. In dem Sternensystem wird die “Envoy” (so der Name des Forscherschiffs) von automatischen Sonden mit unbekannter Motivation angegriffen , glücklicherweise ist die Envoy bewaffnet und kann die Sonden schnell vertreiben.
Es stellt sich nach kurzer Zeit heraus das das ganze System vom den Sonden “bewohnt” wird während auf dem einzigen bewohnbaren Planeten eine Agrargesellschaft in den Ruinen ihrer vormals viel technisierteren Zivilisation lebt. Nach kurzer Bedenkzeit in der sogar erwogen wird die Roboter zum wohl der Planetenbewohner zu zerstören fliegen die Sternfahrer weiter und erreichen schließlich ihr Ziel und nehmen Kontakt zum Corviki-Volk auf. Die Aliens haben sich schon Lange von der Raumfahrt außerhalb ihres Sonnensystems abgewandt und setzen recht allgemein auf den Status Quo. Trotzdem nehmen sie die Besucher auf und erlauben Untersuchungen und Austausch während dessen die Expedition auch von Intelligenz in einem schwarzen Loch in der Nähe erfährt und beschließen diese zu besuchen jedoch nicht mit dem gesamten Team und einigen Freiwilligen Corviki. Beim Schwarzen Loch gewinnen die Wissenschaftler wertvolle Erkenntnisse bis es zu einer Meuterei derjenigen kommt die ohne weitere Verzögerung die Heimreise antreten wollen. Die Meuterei wird niedergeschlagen und die Envoy kehrt ins Corviki-System zurück um die restlichen Expeditionsmitglieder un deren Forschungsergebnisse einzusammeln bevor sie heimfliegen.
Auf der Erde und den benachbarten Sternen ist die Raumfahrt fasst am Ende die Envoy wird trotzdem auf der nahezu eutopuischen Welt willkommen gehießen da man dort jedoch ebenfalls den Status Quo anstrebt gibt es keine Verwendung für die gesammelten Daten so dass die Crew zum nächsten von Menschen bewohnten Planeten weiterzieht. Dort versuchen sie die interstellare Raumfahrt auch mit Hilfe des neuen Wissens wieder aufleben zu lassen und nachdem sie erfolgreich ein wenige Lichtjahre entferntes Sternfahrerschiff und dessen Mannschaft retten können scheint dies auch möglich.