Der Lebensversicherungsfonds

Nach wie vor sind Lebensversicherungen in Deutschland als Anlageform sehr beliebt.

In unserem Staat ist es dabei so, dass mehr Lebensversicherungen bestehen, als es Bürger in der Bundesrepublik gibt. Das heißt, zahlreiche Bürger haben gleichzeitig mehrere Lebensversicherungen, in diese sie einbezahlen. Die Lebensversicherung dient dabei in erster Linie noch immer zur Absicherung von Hinterbliebenen für den Fall des Todes des Versicherungsnehmers. Darüber hinaus dienen sie auch zum Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge. Aus verschiedensten Gründen werden Lebensversicherungen jedoch noch vor dem Ende der Laufzeit gekündigt. Dabei ist es so, dass die Lebensversicherung aufgelöst wird - und zwar unter Inkaufnahme von einem hohen Abschlag.

Es gibt aber auch Institutionen, die anbieten, Lebensversicherungen zu kaufen. Diese zahlen dann an den Verkäufer der Lebensversicherung einen Betrag aus, der oberhalb des Rückkaufwertes der Lebensversicherung liegt, denn der Versicherungsnehmer von der Versicherungsgesellschaft hätte ausgezahlt bekommen. Von den Institutionen werden dabei derartige von ihren Inhabern abgestoßene Lebensversicherungen in Massen eingekauft und einem Investor als Lebensversicherungsfonds angeboten. Die Prämienzahlungen werden von Institutionen dabei weiterhin an die Versicherungsgesellschaften gezahlt. In Deutschland erfreuen sich Lebensversicherungsfonds immer größerer Beliebtheit. Nach den Schiffsbeteiligungen und den geschlossenen Immobilienfonds ist der Lebensversicherungsfonds dabei inzwischen die an dritter Stelle stehende Beteiligungsform, in die am meisten investiert wird.

Melanie Stein - melanie@trendmile.com

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