Autos bewegen Millionen von Menschen
Vor über 100 Jahren erfand der Mensch das erste Automobil.
Natürlich kann man dieses Fahrzeug nicht mit den heutigen und modernen Autos vergleichen. Damals wusste noch niemand etwas von einem Seitenaufprallschutz oder ABS (Antiblockiersystem) oder ähnlichem. Das erste Kraftfahrzeug, welches von Carl Friedrich Benz entwickelt wurde, war ein Fahrzeug mit drei Rädern, das noch starke Ähnlichkeit mit einer Kutsche aufwies.
Im Laufe der vielen Jahre wurde das Automobil ständig weiterentwickelt. Die Motoren wurden stärker, höhere Geschwindigkeiten konnten erreicht werden. Dies wiederum hatte zur Folge, dass auch die Bremsen verstärkt werden mussten. Aus dem offenen Gefährt wurde eine Karosserie entwickelt, die im Laufe der Zeit vollständig geschlossen wurde, die Fahrzeuge wurden mit Heizungen ausgestattet. So war es auch in der kalten Jahreszeit angenehm, mit dem Auto unterwegs zu sein. Schon bald begannen die ersten Forschungen in Punkto Sicherheit, da auch Unfälle nicht lange auf sich warten ließen.
Bis zu dem Fahrzeug, das wir heute kennen, war es ein weiter Weg. Die Entwicklungen und Innovationen schufen neue Industriezweige und eine große Anzahl an Arbeitsplätzen. Auch heute sind über 800.000 Menschen in der Autoindustrie beschäftigt. Moderne Fabriken fertigen Autos im wahrsten Sinne des Wortes am laufenden Band. Die KFZ-Herstellung geschieht in Akkord-Arbeit am Band. Nur so ist es möglich, den jährlich steigenden Bedarf an Neuwagen abdecken zu können. Das Modell T der Firma Ford, umgangssprachlich liebevoll als Tin Lizzie, auf deutsch bedeutet das so viel wie „Blechliesel“, war das erste Fahrzeug, das jemals am Fließband gefertigt wurde. In weniger als 20 Jahren wurden in den USA von diesem Model 15 Millionen Stück hergestellt. Erst der Käfer löste in den 1970iger-Jahren das Modell T als meistverkauftes Auto ab.
Autor: Sandra Müller
Mail: sandy.mueller1 (at) gmx.net